verfluchungsformel:
mir genügt nicht zu erfühlen das etwas für
sich bleibt nicht das dieser baum gespürt von tiefem grunde einfach
ist also ein baum ist eben nicht einfach zu bleiben wie leben nicht
nur erkennen was objekt ist nicht sehlig werden mit diesem nicht es vereinsamen
lassen in gläubiger sehligkeit an glaubwürdigkeit zu halten wie
einem stück holz jedes wort nein das genügt nur im getriebe im
laufstall zu überdauern wie entmündigt ihn zum tausendsten male
aufzuzählen und seelig sich zu ergeben ist nur genügend halt
und selbstvergessenheit im stammtheater wo man ganz bei sich ganz in sich
alles entrissen gerechnet hat und gezählt hat und wieder in den embryograben
zurückgekehrt eigenspiele abgewand sich zur seele webt nein dies genügt
nur den beschwöhrern der innenkehre den durchgetriebenen spassmachern
den in sich tänzelnden die durchgekommen sind denen es eben
verschafft wurde nicht das sie es geschafft hätten denen es angeschafft
ist durchzuatmen und aufzugreifen was an spielzeug in ihre verblichenen
mäuler geschleusst und gesäuselt wurde deren ohnmächtige
tatenlosigkeit zur welterkenntnis aufgehebelt wurden deren ausgekelterte
innenschau immer nur selbstgestrickte versprechungen ausstampft mir
genügen nicht die die den notstop nicht ausgestossen haben bevor sie
im zug zur weissheit verraucht sind und nicht die denen der freiraum
ein spielzelt geworden ist die sich gebräuchlich gemacht haben nicht
die tauglichen sarkasten und nicht die eingesackten verbraucher die
keine dummheit mehr wagbar machen und keinen irrgang mehr ausloten die
keinen ausgang mehr suchen und keine vertrackten verstrebungen entziffern
keine verstossenen schattenbilder ausrufen keine schluchttiefen ausgrabungen
aufstellen die die der sicherheit nicht von der schaufel springen um sich
im wildnest der traumhäfen neue verbündete zu suchen die die
abgekehrt lächeln und notwände aufstellen in stumpftau und staunapf
also ein unumgänglicher zwangsgarten:
zur neige schien der panikstoff stauraum für ein
synthetisches menschenbild
zur neigung schaufelte panikstoff
ein synthetisches menschenfeld zu neigung
stopfte man
synthetische menschenfelder mit panikstoff zur steigerung
hielt synthetische panikrinde den menschenkopf stammheim und standfest
blieb der angstraum etwas festgesetztes über den begriffen also ein unumgänglicher zwangsgarten einherzueilen und geschäfte zu verrichten zwischen vorwänden und nachschaltung. trieb man eine bühne für ungehaltene absonderungen und eingetretene verengungen der lage in die wohnzimmer. etwar die ballungsräume der züchtung in treibwut einzubegreifen. ein unscheinbar unfestgesetztes gefühl das vorwärs zieht über die tribühnen der hetze. eine wohl eingegriffene ausbuchtung der aufrüstung ziellos nur in den streben zu verknoten. wieder wurden leerräume gesichterenthebelt nur durch fratzen ersetzt um fadendürre unwetter zu skizzieren.
so trieb er sich in den kindheitsgehegen herum
blieb den scheinwerfern fern nicht zu träumen
schrieb nachtgänge durch den schnee
unentdeckt durch die abgänge zu schleichen
eine menschenleere hochebene
nur durchsetzt von lärmskulpturen
zwischenbau am vergessensgetünchten ranschorf vorüber
beinahe schien ihm manche umgebung wie
augenentleert über die eigenen lippen zu kriechen
als embryo einer aufgekommen stummheit
SO BLIEB DIE SPURENSUCHE UNTERKUNFT IN EINEM TRAUM lachhaft
am grenzland zum labyrinthgetier. eine mauer aus schallfaust beschleunig
wie schon vorübergeflüstert. so züngelten wortgruben deren
leben stets an der entleerung zur unausweichlichkeit aufwuchs.
mahnschrift:
jetzt schien die gesellschaft
niedergeflossen in die schächte ihrer gleichgültigkeit.
die menschenleiber verrauchten
in ihrem wesen in den ziellosen gängen des erträglichen.
die tröge bundgestossenen
fleisches vertrieben ihnen den grabgrau gefaserten
zeitgang.
wer wird dann übrig
bleiben wenn die gestürzten schaufelräder ein ausgetrunkenes
schattenfeld freilassen.
werden dann traumlos die
leiber zusammengetrieben in wut und im gleichschall das land zu durchforsten
mit nackter und kälter gealterter hand.
die entzauberte faust treibt
schon ihre heimliche vergreisung tiefer in den kopf. beschleunigt
und atemlos.
sie begiesst mit verstummung
und belächelt mit eiserner väterlichkeit ihre ins zwielicht geirrten
stimmen. aber jeder irrsinn
ist wärmer. jeder
phantast trägt mehr hoffnung wenn er uns über die kante stossen
will. die gesperrten gehege aus not und vorwand unberechenbar zu durchbrechen.
jeder menschenentwurf ist hoffnungsvoller.
jeder amoklauf menschlicher als mit stinkendem
bundstoff besudelte ohnmacht.
bekenntnisse der wölfe
den wahren raum der wut noch mit sich weiterzutragen.
noch in einer verlohrenheit lebensraum zu suchen und den standgang den
wesenszug an sich bewaren scheint ein ausgelagerter kampf geworden zu sein.
treibt er doch schon auf der stelle. ist das gesicht der eigenen ausschau.
die theater der kunstflächen aufgebaut zu schutthalden wachsen doch
immer noch in unterschlüpfe. die ecken sich zu suchen. etwa zwischen
nachthimmel und menschenfunktionen der stadt einen schattenplatz zu finden
wo beides wie fleisch geeint verzeichnet werden kann. als eisig gebrochene
pfütze. wo der bewusstseinszirkel einer sich schneller und hasstiger
in die enge treibenden grossgesellschaft eines saturnplaneten den sinn
für die hallen der entfernung nimmt. noch immer im atemzug an die
gesichter in ziellos erweiterter form an die massen treibender gedankenbrüche
denken die das feld begehen. die aufgestossenen die eingetrümmerten
ideenflater. gezündet. feuerschächte geöffnet und auf die
bahn gerissen. kaum kann man es noch wagen einer lächerlichkeit preisgegeben
den widerstandshof zu verzeichnen. die ästetik der grossen idealgebäude.
am nabel der rauschbatallione ausgehalten blühend wie die schüchternen
atemzüge eines zaghaft in die welt getaumelten kindsleibes. also immer
noch ideeen neuland für eine genannte eine gezeichnete gesellschaft
deren bedeutungslungen niedriger getüncht wurden. der festgefahren
durchbetriebene überwachungsstaat zielt seine wortstauden deutlicher.
die sich selbst ausser betrieb setzende freiheitlichkeit. wo sich schein
von freiheit systemständig mehr und mehr aushungert. fadendürre
bundgescheckte. das steht doch fest ist niemandsland-gespühr ganz
nahe neben der brust erlauschbar aus jeder poore des propagandaaparates.
dennoch scheint demaskierung das ende einer kompromisslosen ideenverheizung
der lockstofföfen ferner immer noch. immer noch träumen die menschlichkeit
über den treibsand der syntetischen lust und ästhetik erstickt.
was also bleibt aufgenommen aus haldenbewusstsein. die weiteren beobachtungsstreifzüge
der wildwölfe. erhalten an empfindungen wie fädenwerk. spinnengewebtes
fremdgewebtes.
ausharren in den gegengehegen
dort in den kellern des phantasierten dschungels überwintern jene
die verwachsen in den urgrund ihrer geborenen gestalt sich weitertreiben lassen
durch die wetterkatakomben. die rückzugsräume bewohnte welten der ausgenetzten der herausgetretenen freien landschaftsgeister menschen gewoben aus stunden zu gesichtern augenaufschlägen. tunnel durch verlaufstriebwerke. schon beinahe über die stufe gelebt. tiere die aufgewachsen sind in den unterkünften jenseits der schaltgaragen der schlagschaaren. sie warten in den traumgebirgen auf den umsturz der zahlengeschriebenen der zeigergeschriebenen masten.
von ihnen forderte man innenschau wie zucht. vor ihnen schüttete man geweide (zu perlen gedrehte ausgehölte körper) aus. die schlafriemen. das brauchbare geschirr verlodert in fransigem kunststoff. geschworen von grellen bildschirmhafen der ohnmacht. aber spielen sie nicht fordlaufend in den gewächshäusern (gehege ausserhalb des innenraums) schattenspiel gegenkörper. noch auf den freibanen ausgelassen. zur deutung der rundschlucht ist ihnen der untergrund mit geschichten ein ausgang ein lichtspiel.
ich will ausharren in den gebirgshallen der gegengehege.