4.Lieder vom
untergang einer stadt:
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1.
untergang einer stadtvon den fabriken uranus horden
packte der sturm die strassen
mit grauen staubzungenstreckte doch stemmiger kalte verstecke
riss jenen rau aus ecken
mit schaalen windseilensturm aus verfluchung wandernde wildnis
fror der traum die front
der letzten staustufekahl und verwundet vor fremder verfluchung
flocht man den schutz in nieschen
verbrüdert schluchteinsamda wurde ausgerufen aus sirenen:
grundbauverwüstung und rodende augen
schaumkronenflüche und fingernde strecker
augenbenetzung mit blassen gerüchten
von strasse zu strasse
von zeile zu zeile
von hinterhof zu hinterhof
von autobahntunnel zu autobahntunnel
zog der rauch an lungenraupenals die ebene kippte
hielt ich mich an einer littfasssäule
mochte die stadt auch absinkenund die hunderten fenster
schütteten in eine strassengrube
schaumige tusche untiefen
2.
abhang einer stätischen landschaftvom grauen morgenschiefen taumel
renkt schon die nachverträumte tierchenmaske
und schwingt die karge sprachgrimasse
auf in den teich aus schwanenschwankendem gelächter
der bogen grauen vorstadtbrockensvor schatten ausgeflochtnen raumes
flog schon die vogelbrüche ausgezehrte
beschützt im tau der abgestürtzten
noch traum vor bleicher schillerrinde balkenmasse
synthetik feiner spinnentänzerso trieb die schau in schaumverstossnes
trieb nacht durchs schaufelrad der zeichner
und rieb die flutentiefe wende
bruch in die schlundbestückten rankende rotoren
der tauchgang aller schräg verstossnerschlang runter rund schlang bauchfeilfremd
nach rank mir altverstaute grundverdächtnis
und traf mich lodernd rundgetrieben
schrot aus dem blau firn kannentief geschöpfter bilder
dies pfeilscharf öden vorstadtpfeilersaus vorstadtstrassen traten bäche
flosstrunk die aufgebäumten balkenräder
nach wirbelschaum und lärmkontrasten
auf noch an bort der wellenbröckelnden gebäude
verschlungen in die treibgutmärchenso kröpft die stadt von ost nach westen
fällt über wildvertäute lachgrimassen
vertaut die zeit in totemscheiteln
träumt unter schlaf die menschendrähte schattennieschen
verloren in der zeitzerlösung
3.
mit hundeshorn gekratztmit hundeshorn gekratzt aus dem gesteinstrog
unbegreiflich geschnitzte gedankenfalte
freigeschaufelt auch dieses gehöft an der schlucht
ferngeschaufelt auch dieses gesicht auf dem stegnach lippensenken nagt über gebälksstoss
nie gebrochene gerunzelte wagenspuren
irre suchten die schreiber meandernder flucht
irre suchten die reisser die schwankende furcht
4.
trugbilderwar es zu ungeheuerlich ausgewildert
der gesunkene garten verfallner ideen
schroff umbarg uns die zeit mit getrümten
sekunden zu schaufeln mein blick und dein herzkehr war die zeit in rauchendes lot getroffen
die stürmische umkehr der qualmenden väter
tunnelschacht darinn augenbestohlen
gesichter gekippt mit den scheiteln auf zornso blieben wir an venusfremdlings gestirnen
verhangene netze durch kargheit vertaut
runder ruhnengebildetes trugbild
war traurig hinab durch die strassen gekipptauch unser teuer falkengesporntes falken-
überträufelt mit flugunterbergung und stauen
sprachziel zeitlos verlohr das gerinnen
verlorenes blieb uns traumstill noch ein trost