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TeXT-Skulpturen:

Für jedwede An- als auch Aufregungen bin ich mir nicht zu schade:

EMAIL: benjamin@rischer.com


botschaften
 

zu berichten vor botschaften all satteliten
geroteten bortschaften trug noch aus fremden
mag bleioden und metallverlohren rodeten all
mochte fernste aus lichtjahren gangschimmer tropfen nach botschaften
blieb doch verfeindet ferner menschengenick zu menschengenick
sekunden nur augenaufbruch dann verlohr schimmer zu schüssen
troffen aus lichtschutz noch orte aus menschengestirn und nordlicht
troffen zu horden aus stadtsäulen
troffen zu bort schall aus stadtsäulen
troffen aus goldenen schaumgelagen
troffen zu schimmernden schall-ungeheuern
troffen zu horden
und lippe zu lippe
und faust bar faust zu ein schroffes gebet
und schorf zu schorf geschrieben verwehter zeichen durch völgel papyrus
 
 

erinnerungskehre
 

schopf an altarklaffen zitternd
um evigkeitsumkehr zu ritzen

stürtz
unter dein bettlerhemd hundert
schöpfst das modrige wasser schon morgens

seicht
streichen die finger durch locken
der sibern durchwachten
erinnerungskehre


 




geworfen
 

der schopf aus dickicht schlägt sich in mein augenrondel heimlich
manchmal brauchst du stille wie eine schallburst warmer wind
zur fläche gebreitet und später auf die gerichtete erinnerung gespannt
wie fluchten aus einem nirgendgewundenen seeanemonen frühjahr

selten erkletterst du fraglich schroffe abhänge der stunden wie
einen leib aus dorenenzaun gefiedert über die fruchen der notlosen stadt
wer aus den entdeckungen zwischen den heimlichen hinterhöfen gerauntes
hinab von der ladefläche geworfen bestecke zur nachtwache heraussucht
wirklich verirrt in den nomandenstätten der furchtlosen lebensabschnitte

nur der wage erkennbare durchgang ein schmaaler grad an der frucht-
tränke der hügel nicht weit vom ausgangspunkt verzehrt
dort beinahe zwischen schlammstellen ertrunken unterkäult
das wetter geheime fernbuchten verfolgter innenstämme trauben
schweren grades zu druchwaten und aufzuziffern

dahinter mochte eine rettend verstreckte hand felsig gebäumt in den wind
dahinter mochte eine schall verweste naht der sprache vergessenheit zimmern
dahinter mochte eine klippe verborgen den dschungel der kindheit aus kraft
dahinter schliff er sich seidenfinger aus hunger die tiere verkommen
die füchse verwunschen gebettet in bildbrüche wie aus stein
gemodert nach jahren der ausgeharrten verfremdung

weiter draussen schliesslich verläuft sich wie ein unbekannter fluss
die untergrundbahn in einem sandigen millitärübungsgelände
ausser sternen noch gefangene zu haben wie eine lachspalte im krieg
kaum einer hält den ausstieg für begehbar doch wenige schrotthügel
liegen dahinter vergessen und schrofferes land hält mir die stimme klamm
 
 


rückkehr

seine rückkehr war kaum erkannt
noch aus der gebirgslandschaft
in das frühjahr kenterten atemschläusen
er spührte feine taue verspannt in den stunden
des abstiegs

das fieber der nächte
kaum einer hatte mit ihm verlassen
dort in den zellen den gebieten der rodung
schon schob er den einsamen schritt
wie zur inneren burg hart durch die umgebung

die sonden hatten ihn schon vergessen
als er die talsole erreicht hatte
kaum ein anderer auf der ebene
verfolgte er wie tänzelnd die klaffenden spuren
der gefrohrenen flüster bodschafter
oder eine verlassene zwischenstätte


 
 

der schroffe bluten sonntag

der schroffe bluten sonntag hielt ihr den atem rippeneng
noch ein blick von der kante der verstummung hinab
schlug ihr den raum hart aus phantasiertem gemeisselt
zur stirne bald erkrochen ihre augen wildnis

einmal hatte sie eine umkehr gewagt als die andere gestalt
nördlich des hafens sich zu ertränken schien
mit firnig hungrigen fingern hatte sie in den wind gekratzt
noch einen augenaufschlag lang wollte sie aus tiefsten zügen
pochenden genuss in den armen halten sanft um die kehle streifend
erspühren wie er sich verlohr in einer verwucherten labyrinthabkehr

die blühten zur fürstin an der mauer der nacht
nur einen schlaf lang die aussenbezirke der traumhalden
so verlief sie sich gewebt in die flüsternden galgenzungen
wie in die stunden gekehrt mit nacktem kahlen kopf
fremd und einsam brach sie die frucht einer verfolgung auf
alle gedankenbäume schienen ihr abkehr abzuverlangen
 
 

totemfeind gewebte zahllose

totemfeind gewebte zahllose
aus zähnenketten und fingerspitzen
gefeilte zäune und lichtungen
aus tränenwinkeln und zankäpfeln
geflochtene schaumblume und wölbungsachse

dornenachtern gesteuerte bruchlose
ausgezählt an labyrintenen fluchten
über den rumpf des abgelösten getroffen
schlingerte sie ausserfremd abseits

keine achse um den turner verhängt
faserige muskelbeute und zurrt ihr zu boden
schlingt den leibkolben um fäustig
und schichtet ihre stimme zu niederst unter