(Benjamin Rischer)
kreisend
deine städte ertrinken in vasen
noch sind deine gedanken über schräg geschaltete ebenen
eine geronnene verzehrung der flugbahnen
noch kippen deine städt von den öden ebenen
in die untergründe deren rumpf zwischen pol
und verfolgung schwer atmend
liegen bleibt
schwer atemend über die stauseeufer
einer wahrnemung den abriss und seine
losgelöstheit
noch folgen dir menschengesichter durch
die verwaissten gegenden eines bildes gekehrt
und beschlossen am strick der
phantasie
oder am
schacht der tastgehege
doch du folgst aussenbotschaften der atmung nicht
bleibts zurück bei den ufern der
nebenschauplätze
du folgst jenen atemgebäuden die sich die ferne bundschlacht
ums grobe leben nackt gezurrt haben
nie den schutz der bespielbarkeit
der spiegelbarkeit
verlassend
deine städte ertrinken in vasen
noch sind deine gedanken über schräg geschaltete ebenen
eine geronnene verzehrung der flugbahnen
noch bespielst du die ufergebäude
die verlassenheit wie
jener rückzug
durchs hinterland den umgestürzten hafen
verlassend