Künstliche
Dunkelrote Hänge
- - Bewegungsstück
die erste gestalt verändert den
raum und erinnert sich
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und dunkelrote
halden
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote träume und
dunkelrote halden
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und
geträumte halden
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote halden und
geträumte ausgänge
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und begonnene
ausgänge
in
unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und verliessen
heimlich
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht
richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
zweite gestalt bewohnt einen raum und beendet das atmen
darunter
in heimlichen unterkünften schläussten sich kinder in
dunkelrote halden
durch
dunkelrote halden schläussten kinder sich darunter heimliche deren
kinder
darunter
geschläusst unter den halden verliessen die begonnenen stunden
dunkelrote
abhänge
an denen kinder hinter schläussen heimlich spielten und
schneewehen heimlich
kinder
bedeckten darunter eingeschläusste unbekannte deren halden nur in
der erinnerung
eine
zeit lang für wenige abendbegehungen verträumte
schläuser zurückliessen kinder dahinter
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
dritte gestalt beugt übergrosse lippen in stossweise atemhaufen
herein
kalte
schneeabhänge unter denen die unterkünfte vorkamen
verschüttet im abendgang blieben
einsame
zurück in ihren verkommenen unterkünften deren atem noch
zurückblieb heimlich
in
die abendgänge geschläust vertrieben sie sich die zeit mit
dem bau ihrer unterkünfte
in
denen die kinder dunkelrote abendgänge bauten verwundetet noch an
den abendvorkommnissen
blieben
die schneeabhänge die heimatkeller der kinder unter den
untergekommen blieben
die
schneewehen eine erinnerung darunter verschüttete bilder in den
abengängen
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
vierte gestalt betritt eine weite ebene in der ein traumobjekt nicht
berührt werden darf
darunter
geraunte kinderstatuen in gebauten unterkünften in dunkelroten
kellergebirgen
darunter
geraunte kinderstauseen in gekauften halden darin die unterkünfte
die
runden schritte wege zeilen unterkünfte im rottunnel der
atemgeschobenen am abend
verliefen
sich untergekommene in verkommenen halden dunkelrote worte fiehlen aus
augen
augen
von geraunten untertunneln die verlassen nur noch spuren bargen bewohnte
schläusenstädte
darunter begonnene zeilenstädte darunter vergossene kinderstatuen
die
über die schneeabhänge gehängt wurden die über die
schneeabhänge kippten nein kenterten
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
fünfte gestalt findet ihre erinnerung in einem eimer vergessen
darunter
begruben fremde schneewehen untergeworfene gesichterstatuen worte
dunkelrote
begonnene
abende viele gezurrte kinderabhänge bewohnten die unterkünfte
im heimattunnel
im
heimattunnel ist der atem so nah an den kinderstatuen wo die fallenden
schneehänge
aussen
die umgeatmeten falken fraglos zeichneten und fassten worte in diesen
kellern nur die heimat
unter
denen abhänge bewohnt waren denen abhänge zu worten reichten
in denen unterkünfte
aus
dunkelroten worten gezurrt wurden darunter raunten schläuser
ausgleichszimmer
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
sechste gestalt klopft sich immer wieder mit weiten blicken werfend an
den brustkorb
du
bist bei uns ein mantel um deine lippen und über die karge haut
gespannt die worte der heimlassung
du
bist bei uns ein tunnel um deine karge stirne gespannt und deine lippen
über weite hänge getrieben
du
bist bei uns ein heimathafen eine haft nur warm den wortgewändern
ausgelegt du bleibst
und
schweigen bleibt bei dir die unterkunft du bist zu nah und bleibst uns
warm an hängen
spannen
wir dich über heimatfestungen stimmen deine stimmengewebe spannen
wir dich
zu
einem warmen mantel spannen wir dein stimmgewebe zu einem warmen mantel
zu einer mantelfrist
zu
uns bewohnst du diese unterkunft behaften wir die worte dich mit warmen
lippen die wir zurren
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
siebte gestalt verhönt den spiegel der eine weitere landschaft
abbildet
zurück
zu uns bewohnst du uns im nacken nur die zeit begonnen in den abend
fällt dein bild
hinein
in diesem tunnel wohnt dein wort dein stimmgang fällt von uns in
heisse kehlen
wo
du bist sind wir dir unterkunft und so begonnene abende wir bewohnen
deinen nacken
die
feingefühlte haut wie schneewehen bereisen unsere dunkelroten
worte deine halsohrzone
deine
kehre deine kehle deine atemheimat und du bleibst gestürtzt
wirgewänder und andere
deine
gestürtzten schritte deine gekenterte unterkunft bewohnen wir dich
und raunen
schaufeln
dir deinen kinderturm deinen tunnel deine unterkunft begonnen von uns
dunkelrot
begraben
ausgehängte wortheimat dir versinken wir und unter uns
geschüttete bilder
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
achte gestalt irrt in einem zeitabschnitt umher der nur als klang
wargenommen werden kann
geschüttete
bilder begann ich dir eine unterkunft für deine gewänder und
abhänge zu schaufeln
geraunte
bilder begann ich bei dir die unterkunft deiner gewänder und
abhänge zu schaufeln
geraubte
tunnel begonnen habe ich einen gewänderturm und einen abhang
deiner wortkinder zu schaufeln
du
bist bei mir ein heimathafen raunst doch keine wortgewänder mehr
zurück durch zeit der abend fällt
du
bist bei mir ein warmer atemanfang raunst kaum ein wortgewand nur
abhang und
du
bist bei mir die unterkunft aus atem türmen wir durch
abendschläusen und vergessen
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
neunte gestalt bildet eine wiederholte bewegung ab bei der das herz
einmal ausläuft und wieder ansetzt
dunkelrote
schneeabhänge aus geschütteten filmen aus begonnenen bildern
geräumte abschnitte stimmen
dunkelrote
schneeabhänge aus geschütteten filmen aus begonnenen bildern
geräumte abschnitte stimmen
stirnen
dunkelrote schneeabhänge aus geschützten bildern räumen
und bewohnten filmabschnitten darunter
dunkelrote
stirnen dunkelrote schneeabhänge und dunkelrote worte und
dunkelrote abhänge
darunter
worte mit dunkelroten stimmenunterkünften aus kindern gebaute
hafenabende und zeitgänge
darunter
dunkle schneeabhänge geschüttete rote wortfilme und begonnene
bilderfälle stimmenfälle
bewohnte
lippen mäntel und unterkünfte bewohnte lippen und lippen und
mäntelabhänge
geschüttete
wortuntersuchung du geschüttete zeitaussetzungen darin begonnene
unterstände räume
räume
aus dunkelroten schutzgesten schutzkindern und schutzhängen lippen
schutz und wortenschutz
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
zente gestalt wiederholt einen ausruf in einer fremden sprache
über
geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit mänteln
unterkünfte zu graben
über
geflutete augenabhänge begannen bewohner mit mänteln
unterkünfte zu graben
über
geflutete augenabhänge begannen bewohner mit geschützten
lippen unterkünfte zu graben
über
geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit geschützten
lippen unterkünfte zu sprechen
über
geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit geschützten
bildern unterkünfte zu raunen
über
geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit dunkelroten sprachen
unterkünfte zu raunen
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
die
elfte gestalt springt über eine entkommene
gegenäusserung und berührt keinen punkt im raum
du
bist in meinen geschützten unterkünften ein abendbild
vorläufig warmer atemanstieg im worthafen
du
bist in meinen geschützten unterkünften ein abendbild
vorläufig warmer atemanstieg im worthafen
du
bist in meinem geschützten tunnel ein bewohner und ich zähle
deine stimmenvoraussetzung
du
bist in meinem geschützten tunnel ein bewohner und ich zähle
deine stimmenvoraussetzung hinunter
mein
name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten
kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen
könnte
dabei
habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche
pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton
abgeschaltet für sehr sehr lange
HERR
FRESSEN
MENSCH
- - AUS ICH
wenn ich denke sie
kommen und fesseln
oder dem
fleisch aus dem ich
in dem
fleischmeer aus dem wir
ich komme
und denke du wirst gebunden
darum
erzählen wir eine geschichte aus gebundenen kunststoffräumen
immer
fester ziehe ich den draht um meine handgelenke
auch aus
den nasenhölen fällt der regen
ich
erzähle von einem traum in einer halle
die seile
viele gebunden darum die höhle
seile um
die lungen nacken hände
seelenaufstiege
und abhänge getaucht in filmsenken
darunter
gedanken ausgeschaufelt die aus
zurück
und herübergerissene altzuschnell verworfene worte
wenn ich
denke sie kommen und fesseln
träume
ich durch ein zimmer gespannte
geschichten
aus seide
erzähle
wie die drähte näher um die finger geknotet
die
glänzenden kunststoffbahnen um die gesichter gespannt
noch warten
in den räumen körper
darunter in
fleisch gebundende lacken
dunkelgrau
gewickelte kunststoffbanen
die
meilenweit abgeschritten werden
läufer
in einem luftleeren raum
ich habe
gespielt mit einem kokonwesen
eng an der
haut die plastikplane
gewunden
wie nass vielfach um die geträumten
um alle
gesichter gespannt
um alle
laken und fleischkörper
darunter
fleischgebundende
und
öffnet den mund umspannt dunkelgrauer kunststoff
darum
gewunden die sich bewegende figur die bewegung
und summt
du bist zum schooss zurück
und alle seile ziehen sich enger doch
alle kehlen sind mir schöner
und
öffnet den mund
und es
sickert heraus motoröl und färbt den boden
und es sickert heraus
motoröl und färbt den boden
glänzendes
warmes motoröl
und doch
ist es hier so geräuschlos
wo
künstliche keller jedoch so nah und warm ist mir
eng zu mir