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aus FangGärten



Für jedwede An- als auch Aufregungen bin ich mir nicht zu schade:

EMAIL: benjamin@rischer.com
 

 

...das sich gebundene Wortschluchten finden lassen
geknotet im traumhaften Raum mit Klang und Idee
der Film die Gärten die sich ausbreiten durch verzauberte
entlöste Sprache die mir vertraute Wege bieten durch sonst
auch nur in zivilisierter Erwachsenheit gezähmte Wildnis /
...die sich aller Fraglichkeit stellt und doch ihren leibhaftigen Platz einnimmt
in einer Ganzheitlichkeit die hirnnah sich mehr an einen Geisteszustand
als an einen Gedanken klammern will /
...und doch bleiben die Ausgänge klarer Anstoss der Wirkung versucht
Bewegung und Innehalten wie Stille und Klangraum in eine
freigesetzte Nachricht kanalisiert /
...auf jeden Fall dem Erlebnis näher kommen (wie ein Raubtier)
als der Anleitung oder dem Befehl...




aus fanggärten


im flur stob spur vom ruhnenfuß
silurische tunnel sungen vor dem boden
orterte zwie mal zwillingsgeschöpf vor
vor zwillingsschöpfkehre sunken doch
nocheinmal ruhnen und ruderfuss

fangarann lass dir nicht nahezwinkern
noch schupfen sie trummerig
noch stulpen sie sunkenen lichtes vortan
lass dir nicht trunken bau flochten dich
lass dir nicht trunken den baurund blühen
feiner gesponnene sinnentknotete senken

im flur stob spur vom ruhnenfuß
silbur vor flur beim runden fluss
otterte zwiefach zürnender schopfgosse
schopf zürnender kälter vor
errichtenen ruhnenfels kummernde schlossen

schlossen dich ein doch hinab falter
schlossen die schoos an geschoss turm
schlossen dir schräge finstere drahten
gewächserne die sie noch glänzten
an glühenden abendschiffen vorüber



jochstufen

sargkahl brachen sollisten ein
sangen den stammbau hinunter
gingen hinab wartender fall
sargkahl auch ihrer geseuchte
flochten die schieber da hinab folgten
dir doch am summen verschlott
dir doch verschlott sich den rauchenden zuber
den trunk voll ein riesiger baustamm
entbulpert enthauptet am entland
sangen den stammbau hinunter
gingen hinab wartender fall
der grosse der floss durch den himmelnden
jochgraben ambosswolk trugen
dahinaus ragenden schornstein
schrot und forst durch den himmelnden
jochstufen krater
sangen den stammbau hinunter
gingen hinab wartender fall
sag flüsterst du nüsterig hauchnarbe
sag zankenblitz krümmte sich nieder
lob einer minute entfürchtung lob



nahe des atemfalls - ansichten einer gegend

zwielich zwischen lauten strassenbrust
    nagernde schub still schlangen sich
doch dein gesicht verzubert fiehl ihnen hinab auf
    trugst du zwillich gestirnte gefieberte räuse
        nicht noch den sturm mit der handkrume
    taub womöglich enttruselten deiner genicke staub
        flechten wie sie dir später die schubstufen
            zuliessen durch einige rotten blatt papier

flunkern wie feuerwalzen und vorstadtschritte
durch lampenfisteln womöglich gehalten
    doch nur ganz feinisch zart sirenen jäger
        (dort meilen lichtkugelblitze einige)
        durch die verfistelten ebenen landschrägen
            und uferhaften gärungen nahe des atemfalles



weite landschaften mit gebundenen figuren

ssuusass rossnass krakert
    schossas russas rahknat
flogert krochten - krochten buchten
blieben stille lungen - lungen feuern bilssiss

ssuusass rottner krude
    krude folgen furten
schule deras grachten - schule grachten schluchten
suuden luden schaufeln - nachts zu schaufeln blieben

AUGRUNDEN FLUCHE UND GEBUNDENE FIGUREN
    (dürrer meilenhaft karg meine gräfin)

furten und figuren
fussmärsche durch schlussland
    schaufelten schufteten schassten hastige
        firne dart dort schlossen
was die lippen scherben zwinkerten zirrlern
irrgraten durch graten an steine oder einsamkeitsfruchteer

AUGMUND BLUTEN DIE BLUMEN GEFLOSSENE TRUHEN
    (so gesang mir der frost meine gräfin)

mantel bau krakert
    kusch schlupf so dunklere dumper
        drunter der mantelbau stunden vor stundengemäuern
        an graten windfinger tausende ungezählte
            warteten rieselten lidschlaggeäst hinab
rotten hinab wiederrotten und nochmal noch
    fragtal schatzkammer stufen