(Benjamin Rischer)

die nacht durch die bettennetze stämmen



dort stämmt ein einsamer die nacht durch die metertiefen bettennetze
doch schlüpft unter dem bauchnabel die verlassenheit wie eine unterkunft aus
die wand bricht hinter den gesichtern der gehörlosen zu einer schutzlosen ruine zusammen
kann dort jemand erinnern den tropfen bewachung über dem fortgang
scheint wie eine zuckung ein randbild zu sein die stütze im dickicht der gesprochenen
es scheint nach dem regen die szenerie abgestürzt mager sich durch die zeit zu schleifen
sicher keine spuren mehr so etwas zu zeichnen nachzuformen
da schlüpft so ein embryonischer gedankenknäul aus
    hungernd nach der sprache über die zeit hinüber gekommen zu sein

wir begaben uns also zum bahnhof
wo einige falter durch den nachfolgenden schnee ruderten
und auf hungerseiten dürre atemtürme spielten
etwa wie feinste scherbenreste einer absonderlichen detonation
gebliebene botschafter der schmalsten denkbarkeit

jeder sturz ein schutz doch ohne worte vor der halde stur die streckung der zeit
über die zone der auslöschbarkeit die treibende maschine der lungenkunst über
die verfolgung der machbaren bewegungen in diesem raum
jeder sturz ein schutz doch ohne gebrochene filme durch die vorräume der
vergessenheit zu trümmern nur im eisland der nachwehen