(Benjamin Rischer)

brechung

staub noch der schatten vor fristengen worten geballt den trumm
    schloss dich doch schütter vor wispern zu kühl am trost
        schweig noch die lippen begründet in schwärze verlohrst du bann
verwand und verknöchert mit treibender einfallt

stoff noch ein brüchiger unfall ein schütterer felsrand dann berg voll lärm
    blank verlohr er die wunde vertraute verknotung zu schroff der stoss
        seicht durch die turnende feinste der träume entrückte er steil
verringgert ins weisse die gierige schlafstatt

gleiss steil rissen und stoben verwarfen sich blech und die front
    stieg hart der grundlosen folge benommenen kreisens durch schacht
        bricht jetzt zerloddert vor raunenem motor die füllende leere der stumpf
verkleidet zur weisslichen letzten behausung