Te[X]tRAUm(-)
SpRACHFelDER:
SK[ULP]TUREN
 Benjamin Rischer


K
ünstliche

Dunkelrote Hänge
- - Bewegungsstück



die erste gestalt verändert den raum und erinnert sich


in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und dunkelrote halden
in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote träume und dunkelrote halden
in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und geträumte halden
in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote halden und geträumte ausgänge
in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und begonnene ausgänge
in unterkünften warteten kinder auf dunkelrote tunnel und verliessen heimlich
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange

die zweite gestalt bewohnt einen raum und beendet das atmen

darunter in heimlichen unterkünften schläussten sich kinder in dunkelrote halden
durch dunkelrote halden schläussten kinder sich darunter heimliche deren kinder
darunter geschläusst unter den halden verliessen die begonnenen stunden dunkelrote
abhänge an denen kinder hinter schläussen heimlich spielten und schneewehen heimlich
kinder bedeckten darunter eingeschläusste unbekannte deren halden nur in der erinnerung
eine zeit lang für wenige abendbegehungen verträumte schläuser zurückliessen kinder dahinter
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die dritte gestalt beugt übergrosse lippen in stossweise atemhaufen herein

kalte schneeabhänge unter denen die unterkünfte vorkamen verschüttet im abendgang blieben
einsame zurück in ihren verkommenen unterkünften deren atem noch zurückblieb heimlich
in die abendgänge geschläust vertrieben sie sich die zeit mit dem bau ihrer unterkünfte
in denen die kinder dunkelrote abendgänge bauten verwundetet noch an den abendvorkommnissen
blieben die schneeabhänge die heimatkeller der kinder unter den untergekommen blieben
die schneewehen eine erinnerung darunter verschüttete bilder in den abengängen
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die vierte gestalt betritt eine weite ebene in der ein traumobjekt nicht berührt werden darf

darunter geraunte kinderstatuen in gebauten unterkünften in dunkelroten kellergebirgen
darunter geraunte kinderstauseen in gekauften halden darin die unterkünfte
die runden schritte wege zeilen unterkünfte im rottunnel der atemgeschobenen am abend
verliefen sich untergekommene in verkommenen halden dunkelrote worte fiehlen aus augen
augen von geraunten untertunneln die verlassen nur noch spuren bargen bewohnte
schläusenstädte darunter begonnene zeilenstädte darunter vergossene kinderstatuen
die über die schneeabhänge gehängt wurden die über die schneeabhänge kippten nein kenterten
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die fünfte gestalt findet ihre erinnerung in einem eimer vergessen

darunter begruben fremde schneewehen untergeworfene gesichterstatuen worte dunkelrote
begonnene abende viele gezurrte kinderabhänge bewohnten die unterkünfte im heimattunnel
im heimattunnel ist der atem so nah an den kinderstatuen wo die fallenden schneehänge
aussen die umgeatmeten falken fraglos zeichneten und fassten worte in diesen kellern nur die heimat
unter denen abhänge bewohnt waren denen abhänge zu worten reichten in denen unterkünfte
aus dunkelroten worten gezurrt wurden darunter raunten schläuser ausgleichszimmer
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die sechste gestalt klopft sich immer wieder mit weiten blicken werfend an den brustkorb

du bist bei uns ein mantel um deine lippen und über die karge haut gespannt die worte der heimlassung
du bist bei uns ein tunnel um deine karge stirne gespannt und deine lippen über weite hänge getrieben
du bist bei uns ein heimathafen eine haft nur warm den wortgewändern ausgelegt du bleibst
und schweigen bleibt bei dir die unterkunft du bist zu nah und bleibst uns warm an hängen
spannen wir dich über heimatfestungen stimmen deine stimmengewebe spannen wir dich
zu einem warmen mantel spannen wir dein stimmgewebe zu einem warmen mantel zu einer mantelfrist
zu uns bewohnst du diese unterkunft behaften wir die worte dich mit warmen lippen die wir zurren
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die siebte gestalt verhönt den spiegel der eine weitere landschaft abbildet

zurück zu uns bewohnst du uns im nacken nur die zeit begonnen in den abend fällt dein bild
hinein in diesem tunnel wohnt dein wort dein stimmgang fällt von uns in heisse kehlen
wo du bist sind wir dir unterkunft und so begonnene abende wir bewohnen deinen nacken
die feingefühlte haut wie schneewehen bereisen unsere dunkelroten worte deine halsohrzone
deine kehre deine kehle deine atemheimat und du bleibst gestürtzt wirgewänder und andere
deine gestürtzten schritte deine gekenterte unterkunft bewohnen wir dich und raunen
schaufeln dir deinen kinderturm deinen tunnel deine unterkunft begonnen von uns dunkelrot
begraben ausgehängte wortheimat dir versinken wir und unter uns geschüttete bilder
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die achte gestalt irrt in einem zeitabschnitt umher der nur als klang wargenommen werden kann

geschüttete bilder begann ich dir eine unterkunft für deine gewänder und abhänge zu schaufeln
geraunte bilder begann ich bei dir die unterkunft deiner gewänder und abhänge zu schaufeln
geraubte tunnel begonnen habe ich einen gewänderturm und einen abhang deiner wortkinder zu schaufeln
du bist bei mir ein heimathafen raunst doch keine wortgewänder mehr zurück durch zeit der abend fällt
du bist bei mir ein warmer atemanfang raunst kaum ein wortgewand nur abhang und
du bist bei mir die unterkunft aus atem türmen wir durch abendschläusen und vergessen
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die neunte gestalt bildet eine wiederholte bewegung ab bei der das herz einmal ausläuft und wieder ansetzt

dunkelrote schneeabhänge aus geschütteten filmen aus begonnenen bildern geräumte abschnitte stimmen
dunkelrote schneeabhänge aus geschütteten filmen aus begonnenen bildern geräumte abschnitte stimmen
stirnen dunkelrote schneeabhänge aus geschützten bildern räumen und bewohnten filmabschnitten darunter
dunkelrote stirnen dunkelrote schneeabhänge und dunkelrote worte und dunkelrote abhänge
darunter worte mit dunkelroten stimmenunterkünften aus kindern gebaute hafenabende und zeitgänge
darunter dunkle schneeabhänge geschüttete rote wortfilme und begonnene bilderfälle stimmenfälle
bewohnte lippen mäntel und unterkünfte bewohnte lippen und lippen und mäntelabhänge
geschüttete wortuntersuchung du geschüttete zeitaussetzungen darin begonnene unterstände räume
räume aus dunkelroten schutzgesten schutzkindern und schutzhängen lippen schutz und wortenschutz
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die zente gestalt wiederholt einen ausruf in einer fremden sprache

über geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit mänteln unterkünfte zu graben
über geflutete augenabhänge begannen bewohner mit mänteln unterkünfte zu graben
über geflutete augenabhänge begannen bewohner mit geschützten lippen unterkünfte zu graben
über geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit geschützten lippen unterkünfte zu sprechen
über geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit geschützten bildern unterkünfte zu raunen
über geflutete schneeabhänge begannen bewohner mit dunkelroten sprachen unterkünfte zu raunen
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange


die elfte gestalt springt über eine entkommene gegenäusserung  und berührt keinen punkt im raum

du bist in meinen geschützten unterkünften ein abendbild vorläufig warmer atemanstieg im worthafen
du bist in meinen geschützten unterkünften ein abendbild vorläufig warmer atemanstieg im worthafen
du bist in meinem geschützten tunnel ein bewohner und ich zähle deine stimmenvoraussetzung
du bist in meinem geschützten tunnel ein bewohner und ich zähle deine stimmenvoraussetzung hinunter
mein name ist andre ich bin in der freiheit geboren die ich nicht richten kann
ich habe keine festung ich bin keine festung von der ich träumen könnte
dabei habe ich eine erinnerung mein vater klettert eine künstliche pflanze herauf
er winkt mir zuletzt froh von weitem nach dann wird der ton abgeschaltet für sehr sehr lange






HERR
FRESSEN
MENSCH
- - AUS ICH

wenn ich denke sie kommen und fesseln
oder dem fleisch aus dem ich
in dem fleischmeer aus dem wir
ich komme und denke du wirst gebunden
darum erzählen wir eine geschichte aus gebundenen kunststoffräumen

immer fester ziehe ich den draht um meine handgelenke
auch aus den nasenhölen fällt der regen
ich erzähle von einem traum in einer halle

die seile viele gebunden darum die höhle
seile um die lungen nacken hände
seelenaufstiege und abhänge getaucht in filmsenken
darunter gedanken ausgeschaufelt die aus
zurück und herübergerissene altzuschnell verworfene worte

wenn ich denke sie kommen und fesseln
träume ich durch ein zimmer gespannte
geschichten aus seide
erzähle wie die drähte näher um die finger geknotet

die glänzenden kunststoffbahnen um die gesichter gespannt
noch warten in den räumen körper
darunter in fleisch gebundende lacken
dunkelgrau gewickelte kunststoffbanen
die meilenweit abgeschritten werden
läufer in einem luftleeren raum
ich habe gespielt mit einem kokonwesen
eng an der haut die plastikplane
gewunden wie nass vielfach um die geträumten
um alle gesichter gespannt
um alle laken und fleischkörper
darunter fleischgebundende

und öffnet den mund umspannt dunkelgrauer kunststoff
darum gewunden die sich bewegende figur die bewegung
und summt du bist zum schooss zurück
                    und alle seile ziehen sich enger doch
                    alle kehlen sind mir schöner
und öffnet den mund
und es sickert heraus motoröl und färbt den boden
und es sickert heraus motoröl und färbt den boden
glänzendes warmes motoröl

und doch ist es hier so geräuschlos
wo künstliche keller jedoch so nah und warm ist mir
eng zu mir





[Finstere in verschiedenen Sprachen]
ManifestTxT 
Zettel: gR uss aus Zoofen
                                    
Ausgeschaufelte begonnene Atembrücke hinfort
Der 700m hohe Kunststoffschlauch gestürzt abends
(XtRauX - BR 11.2006 - XtRauX)

mögliche überlieferung - keine weitere reise zur zeit möglich - bitte zur bergung ausgeben
mmh grott minoulgh